đ Marktöffnung â 24. April 2026
SMI dĂŒrfte unter Druck öffnen: US-MĂ€rkte geben nach, Ălpreise steigen aufgrund Iran-Krise. Asien gemischt.
Der SMI dĂŒrfte heute unter leichtem Druck eröffnen. Die US-Börsen schlossen gestern im Minus, Ălpreise klettern auf ĂŒber 97 Dollar â getrieben durch die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und Iran um die Strasse von Hormus. Asien liefert ein gemischtes Bild.
đ Internationales Umfeld
Die US-MĂ€rkte zogen sich gestern von ihren Allzeithochs zurĂŒck. Der S&P 500 verlor 0,41% auf 7â108 Punkte, der Nasdaq fiel 0,89% auf 24â438 Punkte â Tech-Werte wie ServiceNow und IBM standen unter Verkaufsdruck. Der Dow Jones gab 0,36% auf 49â310 Punkte nach. Auslöser: steigende Ălpreise und geopolitische Unsicherheit rund um den Iran-Konflikt. US-Ăl-Futures stiegen um rund 1,2% auf etwa 97 Dollar pro Fass.
Asien liefert heute Morgen ein uneinheitliches Bild: Der Nikkei 225 gewinnt 0,71%, gestĂŒtzt durch Tech-Werte wie Lasertec und Advantest â Japans Kerninflation beschleunigte sich im MĂ€rz auf 1,8%. Der Hang Seng verliert hingegen 0,61%, der CSI 300 fĂ€llt 0,28%. SĂŒdkoreas Kospi leicht im Minus (-0,23%).
Ein Lichtblick: Der Israel-Libanon-Waffenstillstand wurde um drei Wochen verlĂ€ngert â doch die Investoren bleiben nervös.
đšđ SPI/SMI zur Eröffnung
Vorbörslich deutet ein leichter RĂŒckgang nach unten. Das internationale Umfeld â fallende US-MĂ€rkte, steigende Ălpreise und geopolitische Sorgen â dĂŒrften auch den Schweizer Markt belasten. Defensive Schwergewichte wie NestlĂ©, Roche und Novartis könnten als sicherer Hafen etwas StabilitĂ€t bieten, wĂ€hrend zyklische Titel und Finanzwerte unter Druck geraten könnten.
Der SMI schloss zuletzt bei rund 12â570 Punkten â ein Abstand zum Allzeithoch, das in Reichweite bleibt, sofern die Ălpreise nicht weiter eskalieren.
đ° Schweizer News zum Start
- Ălpreis-Schockwellen: Die anhaltende Krise um die Strasse von Hormus trifft auch Schweizer Versicherer und Logistiker. RĂŒckversicherer wie Swiss Re und Zurich könnten von steigenden RisikoprĂ€mien betroffen sein.
- Franken als sicherer Hafen: Der Schweizer Franken bleibt in unsicheren Zeiten gefragt. Die SNB beobachtet die Entwicklung genau â ein stĂ€rkerer Franken könnte die Exportwirtschaft belasten.
đ Heute im Fokus
- Ălpreisentwicklung: Weitere Eskalation im Iran-Konflikt treibt Rohöl Richtung 100 Dollar â das bleibt der dominierende Makro-Faktor.
- Japan Kerninflation: Beschleunigte sich im MĂ€rz auf 1,8% â im Fokus vor der BoJ-Sitzung nĂ€chste Woche.
- US-Konjunkturdaten: Aufmerksamkeit gilt weiterhin den Quartalszahlen aus den USA (Tech-Sektor unter Druck).
- Israel-Libanon: VerlĂ€ngerung des Waffenstillstands um drei Wochen â diplomatische BemĂŒhungen laufen weiter.
Alle Angaben ohne GewÀhr. Keine Anlageberatung.