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🔔 Marktöffnung — 14. September 2026

Der SMI startet voraussichtlich leicht tiefer: Steigende Ölpreise und Zinssorgen bremsen trotz positiver US-Vorgaben.

Die Schweizer Börse dürfte leicht schwächer in die neue Woche starten. Der SMI wird vorbörslich 0,1 Prozent tiefer bei rund 13’765 Punkten gesehen. Steigende Ölpreise, schwächere US-Futures und die Aussicht auf höhere Leitzinsen überlagern die freundlichen Vorgaben der Wall Street.


🌍 Internationales Umfeld

Die US-Börsen erholten sich am Freitag nach vier Verlusttagen: Der Dow Jones gewann 1,0 Prozent auf 52’573,29 Punkte, der S&P 500 stieg 0,9 Prozent auf 7’656,98 Punkte und der Nasdaq Composite legte 1,0 Prozent auf 26’333,04 Punkte zu. Sinkende Ölpreise und weitgehend erwartungsgemässe US-Inflationsdaten hatten die Anleger zum Wochenschluss beruhigt.

Am Montagmorgen ist das Bild in Asien gemischt. Der Nikkei 225 verliert rund 0,8 Prozent auf etwa 63’493 Punkte, belastet unter anderem durch einen Kurseinbruch bei SoftBank. Der Hang Seng gewinnt dagegen rund 0,3 Prozent auf 24’887 Punkte. Gleichzeitig steigt Brent-Öl wieder um knapp 3 Prozent auf rund 107 Dollar je Fass. Angriffe auf eine saudische Pipeline und die angespannte Lage an wichtigen Schifffahrtswegen schüren neue Sorgen um das globale Energieangebot.


🇨🇭 SPI/SMI zur Eröffnung

Der SMI wird im vorbörslichen Handel 0,1 Prozent tiefer bei 13’765 Punkten indiziert. 19 der 20 Blue Chips stehen leicht im Minus; einzig Novartis wird mit einem Plus von 0,3 Prozent höher gestellt. Auch der breite Markt wird rund 0,1 Prozent schwächer erwartet.

Besonders unter Druck stehen vorbörslich die Halbleiterzulieferer Inficon (-2,6 Prozent), Comet (-1,9 Prozent), ams Osram (-1,8 Prozent) und VAT (-1,2 Prozent). Straumann hebt sich nach einer Kurszielerhöhung durch Bernstein mit einem Plus von 2,2 Prozent ab. Hauptbelastungsfaktoren für den Gesamtmarkt sind der erneute Ölpreissprung, steigende Zinserwartungen und schwächere US-Indexfutures.


📰 Schweizer News zum Start

Repower: Der Energiekonzern hat im ersten Halbjahr deutlich weniger verdient. Die Gesamtleistung sank um 13 Prozent auf 939 Millionen Franken, der EBIT um 22 Prozent auf 51 Millionen Franken. Der Gruppengewinn ging um 28 Prozent auf 34 Millionen Franken zurück. Belastend wirkten die schwache Wasserkraftproduktion und auslaufende Absicherungseffekte; am Ausblick eines «soliden Ergebnisses» für 2026 hält Repower fest.

Calida: Ein Pariser Handelsgericht hat die Gruppe im Streit um den Verkauf von Lafuma Mobilier in erster Instanz zu rund 6,4 Millionen Euro Schadenersatz verurteilt. Calida prüft Rechtsmittel; die Jahresprognose bleibt bestehen.


📅 Heute im Fokus

Die um 08:30 Uhr veröffentlichten Schweizer Produzenten- und Importpreise für August stehen am Vormittag im Fokus. Im weiteren Wochenverlauf richtet sich der Blick vor allem auf die US-Notenbank: Der Markt preist für den Fed-Entscheid am Mittwoch inzwischen mit rund 86 Prozent Wahrscheinlichkeit eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte ein. Am Freitag folgt der Zinsentscheid der Bank of Japan, bei dem ebenfalls eine Erhöhung erwartet wird.


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